Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg – Laozi

Okay also machen wir uns jetzt gemeinsam Schritt für Schritt daran unsere Ziele zu definieren:

Wir starten mit

S – Spezifisch:

Schreibe dein Ziel so konkret wir möglich auf.

Um nicht hier schon vage und oberflächlich zu werden, helfen dir die 5-W-Fragen.

  • Was soll erreicht werden?
  • Warum soll es erreicht werden?
  • Wer ist beteiligt
  • Wo soll das Ziel erreicht werden?
  • Welche Anforderungen und Einschränkungen gibt es?

Du kannst, um noch konkreter zu werden, noch mehr W-Fragen stellen. Für eine feste Grundlage reichen diese 5 um dein Ziel anzuvisieren.

Wenn du eine Wanderung machst suchst du dir auch ein Endziel aus. Du planst, was du auf dem Weg sehen möchtest. Du suchst dir die Strecke und die Länge heraus. Wenn du nicht alleine laufen möchtest, fragst du herum, ob jemand auch Lust auf die Reise hat. Außerdem prüfst du nochmal deine Schuhe, Rucksack,… Damit hast du dein Ziel spezifisch analysiert und bist voller Vorfreude endlich die Reise zu starten!

M – Messbar:

Wir brauchen ein Gerüst aus messbaren Faktoren. Also schreibe Zeitangaben, Mengenangaben, Kosten, Kundenanzahl,… auf. Achte auf definierte Zahle. Ein „mehr Kunden“ zählt hier nicht. Leg dich auf Summen fest, damit du diese immer im Blick hast, wenn du auf dem Weg bist.

Auch auf deiner Wanderung guckst du, wie viele Kilometer vor dir liegen. Du guckst wie viel Wasser du dabei hast. Ein „bisschen Wasser“ wird dir auf dem Weg nicht helfen, wenn du durstig bist. Du planst deine Essensrationen auf den Müsliriegel genau und auch auf die letzte Socke ;)

A – Akzeptiert:

Alle müssen das Ziel akzeptieren und an einem Strang ziehen. Wenn nicht alle Projektbeteiligten hinter dem Ziel stehen, wird es auch nicht erreicht werden.

Wanderst du mit einem Partner, der eigentlich von einem all-inclusiv-Pool-Urlaub träumt, wirst du dein Ziel am Abend schwer erreichen oder dich, mit blanken Nerven in dem nächsten Dorf in einem Biergarten wiederfinden. Also such dir eine Reisebegleitung, die motiviert ist, das Ziel am Abend mit dir zu erreichen und dich unterstützt über Tiefphase auf deinem Weg zu springen.

R – Realistisch

Realistische Ziele werden eher akzeptiert, als unrealistische. A und R hängen damit eng zusammen.

Motivierst du deinen träumenden Mitwanderer für nur 15 km anstatt 40 km wird er eher bereit sein, deinen Schritt mitzuwandern.

T – Terminierbar

Ja, es ist so einfach. Setzt dir und euch feste Zeitangaben. Auch wenn es schwer ist, sich festzulegen und dann die Verantwortung zu tragen. Tu es! Plane einen Puffer ein und lerne aus Fehlern, die passieren werden.

Setzt dir das Ziel, 2 h zu wandern, bis es die erste Kaffeepause gibt. Sonst kommt ganz schnell die innere Stimme, die doch schon am nächsten Bäcker unbedingt ein Kaffee braucht.

Als kurzes Zusammenfassung:

S(pezifisch)M(essbar)A(kzeptiert)R(ealistisch)T(erminierbar)

Es müssen auch nicht immer alle Kriterien der SMART-Formel erfüllt sein. Versuche trotzdem vor allem die Messbarkeit einzuschätzen. Ohne messbare Erfolge auf deinem Weg zum Ziel fällt die Motivation immer schwerer.

Fazit:

So! Worauf wartest du noch? Zettel und Stift raus und es einfach mit der SMART-Methode anfangen! Denn nur wissen reicht nicht – du musst es tun :)

Ich habe mein SMARTes Ziel für heute erreicht ;)

Viel Erfolg bei dem Erreichen von deinen Zielen!